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Was ist echtes Geben?

Eine Einbahnstraße. Ich gebe und erwarte dafür nicht das Geringste. Dass ich damit ein besseres Leben führe als in Gefangenschaft von zerstörerischen Erwartungen, ist eine Erkenntnis, zu der schon viele weise Menschen gelangt sind.

"Wer gibt, dem wird gegeben werden."

Aus dem Prinzip "Geben und Nehmen" wird "Geben und Geben". Ich nehme nicht, aber ich kann annehmen. Eine Fähigkeit, die nur der hat, der gelernt hat zu geben. 
Derjenige, der sich nur in der materiellen Welt bewegt und diese für die einzige Realität hält, mag sagen: "Unterm Strich macht es keinen Unterschied." Stimmt. Wer nur das Materielle an der Oberfläche betrachtet, hat recht damit. Wer unter die Oberfläche blickt, erkennt den Unterschied.
Und wieviel soll ich geben?

Was sich richtig anfühlt. Wichtiger als wieviel ich gebe, ist wie ich gebe (wie es sich innen anfühlt).
Je mehr ich mich in der Kunst zu leben übe, desto klarer erscheint mir die Welt; desto klarer erkenne ich die Zusammenhänge des Lebens - meines Seins; und desto weniger muss ich andere fragen, was richtig ist. Es entsteht ein ganz natürlicher Wunsch zu geben - von innen heraus, aus dem Herzen. Ohne Erwartungen, ohne Druck, ohne Zwang. Ohne ein Gefühl, geben zu müssen.
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Warum verlangst du kein festes Honorar?

Es ist ein wichtiger Teil der Übung. Auf dem Weg, die Kunst zu leben zu erlernen, ist es sehr wichtig, sich in echtem Geben zu üben. 
In unserer Welt ist fast alles zu einem Handel - zu Geschäft - verkommen. Die Kunst des Gebens ist kaum vorhanden. In aller Regel gebe ich nur, wenn ich weiß, dass ich dafür etwas Bestimmtes bekomme. Das kann materiell, emotional, eine Dienstleistung oder auch eine Fähigkeit sein, die ich lerne.

Sobald ich auf diese Art gebe, entstehen Erwartungen. Ich "warte" (an)gespannt, ob ich für meine Gabe auch genau das Erhoffte bekomme. Mit meiner Aufmerksamkeit bin ich zu einem Teil in der Zukunft (beim Resultat meines Geschäfts) und nicht ganz anwesend im Moment - der Gegenwart, der einzigen Realität.

Abgesehen davon, dass ich mich selbst von Anfang an der Möglichkeit beraube, wirklich zu sehen, was ich habe (ich bin ja nicht ganz anwesend), entsteht sehr leicht Negativität, weil meine Erwartung - ein meist relativ starres Vorstellungsbild - selten genau so erfüllt wird. Und selbst wenn, hält es nie lange an. Schon bei der nächsten Erwartung droht es wieder schief zu gehen; droht die Gefahr, dass ich nicht bekomme, was mir zusteht.

Solange ich erwarte, erlaube ich den Dingen (damit meine ich nicht nur materielle Dinge, sondern auch Situationen, Beziehungen usw.) von vornherein nicht, so zu sein, wie sie sind. Es soll so sein wie ich es will, nicht wie es ist.

Erwartungen sind also eine Quelle von Unzufriedenheit und kein gutes Fundament, um die Kunst zu leben zu erlernen.
HEART Hubertus Recht Die Kunst zu leben - Wer sie beherrscht, führt ein glückliches, friedvolles und erfülltes Leben
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Wofür gebe ich wirklich? Ist es nicht nur eine komplizierte Erklärung, um dich zu bezahlen?

Die Dinge zu sehen, wie sie wirklich sind, bedeutet auch, die Welt, wie sie ist, nicht zu leugnen. Natürlich brauche auch ich Geld, um meine Miete, meine Krankenversicherung usw. zu bezahlen.
Wenn du mir Geld gibst, ermöglichst du es mir, meine ganze Zeit und Energie zu verwenden, um das, was ich auf dieser Internetseite beschreibe, weiterzugeben. Wenn du das Gefühl hast, dass es dir nützt und möchtest, dass auch andere diesen Nutzen erfahren können, dann ist es genau das, wofür du gibst.
Ich denke, dass das freiwillige Geben die beste Form ist, die in unserer Welt aktuell möglich ist. Ich weiß, dass es anstrengender ist, als wenn ich dir einen festen Betrag nennen würde. Wir sind es nicht gewohnt. Aber ich möchte es nicht zu einer bezahlbaren Ware machen, denn das ist es nicht. Wir würden von Anfang an ungünstige Bedingungen schaffen, um die Kunst zu leben zu lernen. Und ich glaube, dass sich die Anstrengung, sich damit auseinanderzusetzen, lohnt. Mach es zu einem Teil der Übungspraxis.

Der Idealfall wäre tatsächlich, kein Geld zu benötigen. Diese Form der äußeren Freiheit habe auch ich (noch) nicht.
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